Gremienarbeit als Stadtverordnete:in Austausch auf Landesebene stärken

Gremienarbeit als Stadtverordnete:in Austausch auf Landesebene stärken

Neben der Arbeit im Stadtrat gehört auch die Gremienarbeit zu den wichtigen Aufgaben von Stadtverordneten. Ein aktuelles Beispiel dafür ist die Beteiligung am Städte- und Gemeindebund Nordrhein-Westfalen (StGB NRW), in dem Kommunen ihre Interessen bündeln und gemeinsam vertreten.

Am 30. April fand der Gemeindekongress 2026 statt, bei der Vertreter*innen aus Gemeinden von ganz NRW zusammenkamen. Ziel solcher Treffen ist es, Erfahrungen auszutauschen, gemeinsame Herausforderungen zu benennen und Lösungen auf den Weg zu bringen. Aber auch die Wahlen des neuen Hauptauschusses und des Präsidums stand auf dem Programm.

Warum solche Verbünde so wichtig sind:

Gerade kleinere Kommunen und Kreisstädte stehen häufig vor ähnlichen Problemen:

  • steigende finanzielle Belastungen
  • hohe Kreisumlagen
  • wachsender Druck auf die kommunalen Haushalte

Im direkten Austausch wurde deutlich:
Diese Herausforderungen sind keine Einzelfälle, sondern betreffen viele Kommunen gleichermaßen.

Genau hier setzt der Städte- und Gemeindebund an. Er u.a. fungiert als gemeinsames Sprachrohr und ermöglicht es den Kommunen, ihre Anliegen auf Landes- und Bundesebene einzubringen. So entsteht überhaupt erst die Möglichkeit, strukturelle Veränderungen anzustoßen.

Kommunen unter Druck

Ein zentrales Thema der Versammlung war die finanzielle Situation* aller Kommunen*. Die Belastungen steigen kontinuierlich, während gleichzeitig immer mehr Aufgaben auf kommunaler Ebene umgesetzt werden müssen.

Dabei wurde auch deutlich:
Entscheidungen, die auf Bundes- oder Landesebene getroffen werden, haben direkte Auswirkungen vor Ort und müssen letztlich von den Kommunen getragen werden.

Impulse aus der Landespolitik

In einer Rede machte Hendrik Wüst deutlich, dass diese Problematik auf Landesebene erkannt ist. Ziel müsse es sein, die Kommunen handlungsfähig zu halten und sie bei der Bewältigung ihrer Aufgaben stärker zu unterstützen.

Gerade mit Blick auf die kommenden Jahre wird entscheidend sein, wie Bund und Länder die Kommunen entlasten, denn ohne ausreichende finanzielle Ausstattung geraten viele Städte und Gemeinden zunehmend unter Druck.

Die Teilnahme an solchen Gremien zeigt, wie wichtig Zusammenarbeit über einzelne Kommunen hinaus ist.
Nur gemeinsam lassen sich strukturelle Probleme sichtbar machen und Lösungen entwickeln.

Für uns ist klar:
Starke Kommunen sind die Grundlage für eine funktionierende Demokratie und dafür braucht es Austausch, Zusammenarbeit und klare politische Unterstützung auf allen Ebenen.

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